Nicht nur Rennsportfreunde, die regelmäßig auf der Strecke unterwegs sind, wissen, dass ein leistungsstarkes Fahrzeug mit passender Ausstattung teuer ist. Das gilt für die Anschaffung und auch den Unterhalt.
Trackday-Enthusiasten legen Wert auf eine präzise Fahrwerksabstimmung, auf sichere Bremssysteme und eine verlässliche Fahrwerksabstimmung. Weil der Weg zum perfekten Rennwagen immer ein individueller ist, ist das klassische Leasing nur selten eine Option. Das war zumindest die längste Zeit der Fall, doch der Markt bewegt und verändert sich – und mit ihm auch die Möglichkeiten für Motorsportler.
Ist das Leasing im Motorsport sinnvoll?
Im professionellen Motorsport dominiert das Eigentum am Fahrzeug. Egal, ob bei der Rallye oder im Rundstrecken- oder Bergrennsport ist das die Norm. Doch im Bereich der semiprofessionellen Sportwagen und der Track Tools tut sich etwas. Hier nimmt das Interesse an alternativen Finanzierungsmodellen mit jedem Jahr zu. Unter bestimmten Bedingungen kann so sogar das Leasing eine ernst zu nehmende Option darstellen, gerade dann, wenn das Fahrzeug nicht dauerhaft, sondern gezielt für unterschiedliche Veranstaltungen auf der Strecke genutzt wird.
Perfekt für Motorsportfreunde ist, dass es inzwischen Leasinganbieter gibt, die explizit Fahrzeuge mit einer Motorsportausrichtung anbieten. Beispiele sind straßenzugelassene Tracktools wie der KTM X-Bow, die Alpine A110 R oder der Radical SR1. Hierbei handelt es sich natürlich um Nischenmodelle, die zumeist nur echten Fans ein Begriff sind, doch ambitionierte Amateure erhalten so erstmals die Möglichkeit, mit einem überschaubaren Kapitaleinsatz den Zugang zu echter Rennsporttechnik zu erhalten.
Worauf sollten Motorsportler beim Leasing achten?
Wie sich auf mobile.de/leasing zeigt, unterscheiden sich die Leasingverträge für Tracktools und sportliche Umbauten deutlich von herkömmlichen Leasingangeboten. Deshalb müssen sich Interessierte die Frage stellen, ob die Nutzung auf der Rennstrecke tatsächlich erlaubt ist und wenn ja, welche Schäden versichert sind?
In der Regel schließen die meisten Leasingfirmen Trackdays aus oder verlangen hohe Aufpreise bei der Versicherung. Ebenso werden Umbauten wie Schalensitze, veränderte Fahrwerkskomponenten oder Überrollkäfige nicht ohne Weiteres akzeptiert. Wer also wahrlich plant, sein Leasingfahrzeug auf der Rennstrecke einzusetzen, muss vor dem Vertragsabschluss genau klären, welche Freiheiten ein Leasingmodell wirklich bietet.
Ist das Leasing ein Zwischenschritt oder der Einstieg in den Motorsport?
Nachwuchsfahrer oder Umsteiger aus dem Simracing sehen im Leasing immer öfter eine kalkulierbare Möglichkeit, um Streckenerfahrungen mit der entsprechend leistungsfähigen Technik zu sammeln. So muss sich niemand mehr langfristig an ein einzelnes Fahrzeug binden und der Wechsel zwischen den Modellen, etwa vom BMW M2 CS Racing zur Alpine A110 R Cup oder zum GR Yaris, ist leichter möglich.
Wichtig ist, dass Interessierte seriöse Quellen und erprobte Plattformen nutzen, die nicht nur auf Fahrzeuge „von der Stange“ setzen, sondern auch Tracktools mit einer geeigneten Ausstattung anbieten. Findet sich ein geeigneter Anbieter, so müssen die Angebote transparent, realistisch und ohne falsche Versprechungen kalkuliert werden.
Das Leasing ist im Motorsport weiterhin kein Ersatz für Eigentum und sicher nicht die ideale Lösung für den Einstieg in den Motorsport, doch Fahrer, die nach einem leistungsfähigen Auto für Fahrertrainings oder Trackdays suchen, kann es ein interessanter Zwischenschritt sein. Die Voraussetzung ist allerdings immer die, dass das Kleingedruckte gelesen wird.
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