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Nürburgring: Veranstaltungskonzept der NLS während Corona

Ab dem 27. Juni finden auf dem Nürburgring endlich wieder Rennveranstaltungen statt. Den Startschuss stellt dabei das erste NLS Rennen der Saison 2020 dar. Doch wie hat man es geschafft, die strengen Corona-Auflagen zu erfüllen, um das Event stattfinden lassen zu können? Dazu in unserem kurzen Artikel interessante Details.

 

 

Porsche 911 GT3 auf Nürburgring

 

Neues Konzept für den Boxenstopp

Nach Absprache mit diversen Fachleuten - unter anderem vom Hygieneinstitut der Universität Bonn - stand fest, dass primär die Boxengassen bei der Umsetzung von Rennveranstaltungen aktuell ein Problem darstellen. Die Abstandsgebote der „Corona-Bekämpfungsverordnung“ stellen im Motorsport an sich kein Problem dar, so lange die Rennfahrer sich mit ihren Fahrzeugen auf der Piste befinden. Wenige andere Sportveranstaltungen dürften hierbei so gut auf das Profil kontaktfreier Sportarten passen, für die der Wettkampfbetrieb wieder erlaubt ist. Sollte man meinen. In den Boxengassen jedoch ist der Platz rar und die Teams hätten hier bei normalem Rennbetrieb keinerlei Möglichkeit, Abstandsregeln in ausreichendem Maße einzuhalten.

Damit man bei der Umsetzung von Events während der Corona-Krise nicht an diesem Umstand scheitert, hat man sich seitens der VLN gemeinsam mit der ILN ein smartes Konzept einfallen lassen. Kurzerhand wurde der Boxenbetrieb in den Bereich des Fahrerlagers umverlegt. Dabei werden die Fahrer zukünftig durch Box 1 der ursprünglichen Boxengasse auf das Fahrerlager geführt und verlassen dies wieder durch Box 2. Das Fahrerlager selbst, welches sich unter freiem Himmel befindet, wurde mit Betonelementen ausgestattet, welche die Parzellen für die Teams bilden. Außerdem wurde ein Kreisverkehr angelegt, welcher das Wenden der Boliden zulässt.

Schön anschaulich mitsamt Grafik wurde das Konzept durch Rennleiter Michael Bork während des Nürburgring Test-Talk Streams auf Youtube vorgestellt:

 

Appell an die Nürburgring-Fans: vorerst daheim bleiben!

Dass der Rennbetrieb auf dem Nürburgring wieder losgeht, hängt leider trotzdem mit der Bedingung zusammen, dass keine Zuschauer anwesend sein dürfen. Dies gilt nicht nur für die Tribünen, sondern generell für den kompletten Bereich um die Rennstrecke herum. Verstöße könnten hier theoretisch schlimmstenfalls zu einem Abbruch des Events führen. Auch deshalb hat man angekündigt, dass es eine Vielzahl an Kontrollen und eine große Polizeipräsenz geben wird, um entsprechenden Vorkommnissen präventiv entgegen zu wirken.

Auf der offiziellen Nürburgring-Seite hat man freilich seitens des Veranstalters das Bedauern darüber geäußert, dass die Veranstaltungen vorerst ohne Zuschauer stattfinden müssen. Der Appell an die Fans lautet allerdings ganz klar daheim zu bleiben und das Rennevent via Stream zu genießen.

 

Trostpflaster: Goodyear-Fanzone

Um den Fans bei den NLS-Rennen einen Ausgleich dafür zu bieten, die Events nicht live besuchen zu können, will man den Livestream besonders interessant gestalten. Dabei soll es unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Partner Goodyear Gewinnspiele und Interaktionen über die Social Media-Kanäle geben. Auch werde es exklusive Interviews in der durch Patrick Simon und Oliver Martini moderierten Goodyear-Lounge geben.

Das Team von motorsportmarkt.de ist auf jeden Fall gespannt und freut sich auf erstklassigen Motorsport auf dem Nürburgring.

Bilder:
Titelbild 
©Olaf Pohling - The ART of RACE.

Porsche 911 GT3 auf Nürburgring: Herzlichen Dank an Domenik2212 (Weilerwist).

Quellen:
Pressemitteilung auf der offiziellen Nürburgring-Seite der Nürburgring 1927 GmbH & co. KG.

 

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