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Unfall von Tom Coronel: FIA schaltet sich ein

Veröffentlicht am 03.07.2017 in WTCC

Der Automobil-Weltverband FIA untersucht den Unfall von Tom Coronel in Vila Real und bestätigt bereits, dass die Rennstrecke nicht im vorgeschriebenen Zustand war

Der Unfall vom Tom Coronel während des Rennwochenendes der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) in Vila Real beschäftigt nun auch den Automobil-Weltverband. Die FIA kündigte eine Untersuchung des bizarren Zwischenfalls an, bei dem Coronel im ersten Freien Training ein in einer Auslaufzone stehendes Feuerwehrauto gerammt hatte.

Schon zu Beginn der Untersuchung steht für die FIA fest, dass sich der Stadtkurs zum Zeitpunkt des Unfalls nicht "in der lizensierten Konfiguration" befunden hat. Dabei geht es konkret um die völlig ungesicherte Auslaufzone, die nach dem Unfall von Coronel mit einer Betonmauer geschützt wurde. Diese hätte eigentlich von Beginn an dieser Stelle stehen sollen.

Schon unmittelbar nach Coronels Unfall hatten sich viele Beteiligte gefragt, wieso sein Auto dort in einen Bereich rutschen konnte, in dem sich Personen und Fahrzeuge aufhalten. Für Coronel selbst war dieses offenkundige Versäumnis der Streckenbetreiber allerdings vermutlich ein Glück.

Ein Aufprall in die Betonmauer hätte vermutlich noch schwerwiegendere Folgen gehabt als die Kollision mit dem vergleichsweise nachgiebigen Transporter, bei dem der Niederländer Kräften von 25g ausgesetzt war.

Bild © Tom Coronel (Twitter)
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