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Nach Alonsos Toro-Rosso-Warnung: Hartley warnt vor Renault

Veröffentlicht am 20.11.2017 in Formel 1

Wie Toro-Rosso-Neuling Brendon Hartley auf Fernando Alonsos Warnung vor Honda reagiert und warum er es als große Chance sieht, 2018 mit den Japanern zu arbeiten

Fernando Alonso hatte Toro Rosso vor dem schwachen Honda-Motor gewarnt. Nun schießt Toro-Rosso-Pilot Brendon Hartley zurück und warnt den Spanier im Gegenzug vor Renault. "Unsere Zuverlässigkeit war nicht gerade großartig bei den vergangenen zwei Rennen", verweist der Neuseeländer auf die großen Probleme mit der Elektromaschine MGU-H, die den Streit zwischen seinem Rennstall und dem Antriebspartner in Brasilien eskalieren ließen.

Während Alonso nach seiner verzweifelten Verteidigungsschlacht und den misslungenen Attacken gegen Felipe Massa in Brasilien meinte, "die fehlende Leistung sollte für Toro Rosso im kommenden Jahr besorgniserregend sein", stellt sich Hartley klar hinter den neuen Antriebspartner.

"Es ist eine großartige Gelegenheit für Toro Rosso, dass wir nächstes Jahr der einzige Honda-Kunde sein werden", meint der Neuseeländer, der auch 2018 für die kleine Red-Bull-Truppe an den Start gehen wird. "Alles, was ich gehört habe, ist sehr positiv. Alle arbeiten sehr hart für die nächste Saison."

Auch für den 26-Jährigen selbst sei das Toro-Rosso-Cockpit eine großartige Chance. Hartley hat Erfahrung in der Zusammenarbeit mit einem großen Automobilhersteller, schließlich war er seit dem Porsche-LMP1-Einstieg im Jahr 2014 Teil der Werkstruppe.

Toro Rosso hat nach der gescheiterten Honda-Traumehe in der kommenden Saison die Aufgabe, die Zusammenarbeit des japanischen Automobilgiganten mit dem Red-Bull-A-Team vorzubereiten. Die Mannschaft um Daniel Ricciardo und Max Verstappen darf nur noch 2018 auf die Dienste von Renault vertrauen, ehe man für die Zeit ab 2019 noch keine Lösung gefunden hat.

Bild © Sutton
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